PUBLIKATIONEN – VORTRÄGE – WEBPROJEKTE

LAUFENDE PROJEKTE

seit 2012 – FWF Projekt „Erdteilallegorien im Barockzeitalter“

siehe näheres unter der Rubrik >>Forschungsprojekt<< auf dieser Website.

seit 2010 – Habsburg Discussion Network: https://networks.h-net.org/habsburg

ehrenamtliche Redakteurin, Moderatorin und Webmasterin der Diskussionsplattform HABSBURG Discussion Network (gegr. 1991; heute Teil von H-Net Humanities and Social Science); Stand 06/2015: 1.601 Subscribers

2014 Verantwortlich für die Migration der Plattform innerhalb der von H-Net zur Verfügung gestellten Infrastruktur sowie inhaltliche Adaptierung

seit 2008 – Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (OGE 18): http://www.oege18.org

Vorstandsmitglied, Eventmanagerin und Webmasterin/Social Media – http://www.oege18.org

Konzeption und Betreuung der Website (Archiv) und deren Neukonzeption in 2015 der Gesellschaftswebsite

 

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

2011 – Website für das FWF Projekt „Die Fuggerzeitungen…“ (offline)

Konzeption und technische Betreuung der Website für das FWF Projekt „Die Fuggerzeitungen. Ein frühneuzeitliches Informationsmedium und seine Erschließung“ (2011–2015) unter Leitung von Dr. Katrin Keller (Universität Wien)

2011 – Website für „GRACEH 2012“ (offline)

GRACEHehrenamtliche Organisation der Graduate Conference in European History, kurz GRACEH, die vom 3. bis 5. Mai 2012 in Wien stattgefunden hat; gemeinsam mit Mag. Rafael Prehsler Konzeption und Betreuung der Kongresswebsite; zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

 

 

2009 – Der Europamythos von der Antike bis heute: http://europa.univie.ac.at

Der Kunsthistoriker William Sebastian Heckscher schrieb einmal:

„Texts are matched to pictures, pictures are reduced to motivs, motivs are associated with ideas, ideas are invested in forms.“

AUSGANG: Heckscher bringt mit diesen Worten den Wandel, den der antiken Mythos über die Jahrhundert bis heute durchgemacht hat, prägnant auf den Punkt. Angefangen hat alles mit der literarischen Niederschrift antiker Autoren wie Homer, Aischylos, Moschos, Ovid… Diese Mythenerzähler hielten in ihren Werken, das Wissen um die römisch-griechische Götterwelt für die nachfolgenden Generationen fest. Inspiriert von der Dramatik und Emotionalität mancher Erzählungen verwendeten Maler und Bildhauer diese mythischen Erzählung als Quell für eine Vielzahl an Bilder. Da meist nie die Geschichte in ihrer ganzen Länge erzählt werden konnte, entwickelten sich mit der Zeit eigene bildliche, die Geschichte auf das wesentlichste verkürzende Motive, wie im Fall des Mythos von der Prinzessin und dem Göttervater, für den von nun Europa und der Stier stand.

FOKUS: Der dritte und vierte Schritt „motivs are associated with ideas, ideas are invested in forms“ soll im Rahmen meines Beitrags „Der Europamythos“ zum Internetprojekt „Streifzüge I“ (innerhalb des Masterstudiengangs Europawissenschaften an der Uni Wien im SoSe 2009) in der erforderlichen Kürze untersucht werden.

ERGEBNIS: Von Epoche zu Epoche hat sich aufgrund kulturelle, politischer, sozialer Veränderungen die Verwendung sowie die Assoziationen veränderten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf den Wandel in der Bildwelt, jedoch ist diese nicht immer ohne zeitgenössische Texte verständlich. Zum Zweck der Darstellung in der online Datenbank wird zu Beginn einer jeden Epoche stets eine Text gewählt, der in gewisser Weise die Essenz der Verwendung des Europamythos innerhalb einer bestimmten Epoche bzw. Jahrhundert verdeutlicht.

WS 2006/2007 & 2007/2008 – M4 Kursweblog

WS 2006/07 M4 Kurs „Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft – Weblog

Basierend auf einem Blended Learning Konzept stellte die kommunikative Basis des Kurses ein Weblog dar. Hierüber wurden den TeilnehmerInnen Aufgaben gestellt, die sie auf ihrem jeweilig eigenen Webblog veröffentlichten und von den BetreuerInnen – Prof. Wolfgang Schmale, Martin Gasteiner und Marion Romberg – unmittelbar kommentiert wurden. Ein Blick auf den Kursblog kann hier genommen werden.

WS 2007/08 M4 Kurs „Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft – Weblog

Diese Lehrveranstaltung wiederholt grundlegend das Konzept des M4 Kurses vom vorherigen Wintersemester. So wurde auch der Kursblog wiederverwendet.

2006 – >>OBSERVER<< Zeitleiste

siehe näheres unter der Rubrik >>OBSERVER<< (2006/2016) auf dieser Website.

2004/2005 – Hypertext/Bibliomanie…Die drei R’s des Hypertextes und WWW: http://papersucks.univie.ac.at

HINTERGRUND: Die Datenbank entstand unter Leitung von Dr. Jakob Krameritsch und zum Teil von Dr. Lydia Marinelli über mehrere Semester. Unter dem Titel „paper sucks, get connected. Hypertext: Theorie und Praxis für Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen“ hat sich die Seite das Ziel gesetzt, „Aus- bzw. Rückwirkungen der Medien auf Gesellschaft, Kultur und damit auch dem Feld der Wissenschaft“ (1) zu untersuchen.

FRAGESTELLUNG: Im Wintersemester 2004 haben wir uns besonders mit den folgenden Fragestellungen auseinandergesetzt,
– inwieweit Hypertext und Geschichte einen Gleichung oder eben auch eine Ungleichung sein kann?
– Wo liegen die Potenziale und die Gefahren der Neuen Medien insbesondere des Hypertextes für die Geschichtswissenschaft bzw. Geschichtsdidaktik?

ERGEBNIS: Zentrale medientheoretische Texte wurden als Ausgangsposition herangezogen und weitergedacht. So habe ich mich mit Eckhard Schumachers Aufsatz „Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web“ beschäftigt. Unter dem Titel „Die drei R’s des Hypertext und WWW“ werden die fünf Utopien – Selektion, Partizipation, Externalisierung, Wissensordnung, Speicherung – kritisch für die Geschichtswissenschaft hinterfragt.

(1) Schumacher, Eckhard: Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web, in: Kümmel, Albert/Scholz, Leander/Schumacher, Eckhard [Hrsg.]: Einführung in die Geschichte der Medien, Paderborn 2004, 255–276.

2004 – Europaikonographie in Wien…Die „malerische“ Europa: http://europa.univie.ac.at

HINTERGRUND: Im Rahmen des M 2 Kurses „Analyse und Interpretation bildlicher und dinglicher Quellen“ unter der Leitung von o.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale entstand diese Website zur Präsenz und Absenz Europas in Wien. Mithilfe des Hypertextcreators stellten die TeilnehmerInnen ihre Untersuchungen der verschiedenen Visualisierungen Europas in Wien ins Netz.

ERGEBNIS: In Zusammenarbeit mit meinem Studienkollegen Martin Gasteiner begab ich mich auf die Suche nach frühneuzeitlichen, gemalten Erdteilallegorien in Wien. Unter der Rubrik „Europaikonografie in Wien > Die malerische Europa“ fassten wir unsere Ergebnisse zusammen.

Dieses Projekt war auch der entscheidende Impuls für meine Diplomarbeit „Die Welt in Österreich – 57 Beispiele barocker Erdteil-Allegorien“ und letztlich auch für meine Doktorarbeit und das Forschungsprojekt.

2003/2004 – Französische Revolution: http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/vorlesun/site/browse.php

Eine Datenbank zur Geschichte der Französischen Revolution, entstanden 2003 am Institut für Geschichte der Universität Wien, Leitung: o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale, ca. 80 Studierende verfassten im Verlauf des Semesters jeweils drei unterschiedliche Texte – Biographie, Ereignis/Quelle oder Rezension.

Die Beiträge aus dem ersten Semester meines Diplomstudiums Geschichte:

LETTRE des PRINCES:
Der Lettre des Princes vom 10.9.1791 stellt ein offener Protestbrief der aristokratischen Gegenrevolution an Ludwig XVI. dar. Verfasser sind seine Brüder, der Comte de Provence (der spätere Ludwig XVIII.) und Comte d’Artois (der spätere Charles X.). Seit Sommer 1791 halten die Prinzen Hof in Koblenz. Von dort planen sie einerseits durch eine kriegerische Intervention der europäischen Mächte und andererseits durch die aktive Schürung des Widerstandes in Frankreich den Sturz der Revolution. […] – mehr: http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/vorlesun/site/browse.php?artiid=1384&arttyp=a

RABAUT SAINT-ÉTIENNE, Jean Paul:
Am m 14.11.1743 wurde Jean Paul Rabaut in Nîmes geboren. Die Zugehörigkeit seiner Familie zum Protestantismus veranlasste seinen Vater Paul Rabaut ihn 1749 für eine umgreifende geistige Erziehung zu seinem Lausanner Verwandten Antoine Court zu schicken. 1752 siedelten Jean Paul nach Genf über, um seine Ausbildung unter der Obhut Etienne Chiron fortzusetzen. […] – mehr: http://www.univie.ac.at/hypertextcreator/vorlesun/site/browse.php?arttyp=a&l1=3&l2=1145&l3=1202